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Erfahrungsberichte Wechseljahre

Wenn die Nacht zur Last wird: Warum Nachtschweiß kein Schicksal ist, sondern ein Systemfehler

Es ist 03:20 Uhr. Du wachen auf, die Decke klebt, das Laken ist feucht und während die Kälte langsam die Nässe ablöst, beginnt das Gedankenkarussell. Viele Frauen in den Wechseljahren akzeptieren diesen Zustand als „notwendiges Übel“. Sie kaufen dünnere Bettwäsche oder nehmen wahllos pflanzliche Präparate ein.

Doch das ist Symptomkosmetik!

Als Heilpraktikerin betrachte ich Nachtschweiß nicht als lästige Begleiterscheinung der Wechselzeit, sondern als das Endresultat einer tiefgreifenden Fehlregulation in Deinem System.

Das Zusammenspiel: Warum Dein innerer Thermostat versagt

Um das Problem zu lösen, musst Du verstehen, wo es entsteht. Es sind drei entscheidende Faktoren, die nachts kollidieren:

1. Die hormonelle Dysbalance

Das Sinken des Östrogenspiegels hat direkte Auswirkungen auf den Hypothalamus, das ist unsere Schaltzentrale im Gehirn, die für die Temperaturregelung zuständig ist.
Schon kleinste Schwankungen der Temperatur, die früher ignoriert wurden, lösen jetzt einen massiven Kühlmechanismus aus: die Hitzewelle.

2. Das überreizte Nervensystem

Hier liegt oft die eigentliche Ursache für die Stärke der Beschwerden. Wenn Du tagsüber unter Dauerstrom stehen, bleibt Dein Sympathikus (der „Flucht-und-Kampf“-Nerv) auch nachts aktiv. Wenn dieses System nicht zur Ruhe kommt, kann es die hormonellen Schwankungen nicht abpuffern. Der Nachtschweiß ist dann oft nichts anderes als ein Stress-Symptom eines erschöpften Nervensystems.

3. Die Stoffwechsel- und Lebensstilbelastung

Was wir essen, wann wir essen und wie wir mit Stress umgehen, liefert die biochemische Grundlage für unsere Nächte. Ein instabiler Blutzuckerspiegel in der Nacht kann beispielsweise Cortisol (unser Stresshormon) ausschütten und dieses feuert die Hitze weiter an.

Mein Ansatz: Richtung statt Optionen

In meiner Praxis biete ich keine unverbindlichen Ratschläge. Wir arbeiten nach einem klaren Fahrplan, um Deine Regulation wiederherzustellen:

  • Analyse der Muster: Ich sehe mir Deine Befunde und Deinen Alltag genau an. Wo genau verliert Dein Körper die Kontrolle? Ist es die Nebenniere? Ist es der Darm? Oder die reine hormonelle Achse?
  • Einordnung & Klarheit: Ich erkläre Dir die Zusammenhänge so, dass Du verstehen, warum Dein Körper so reagiert. Wissen nimmt die Angst und schafft die Basis für Veränderung.
  • Ursächliche Regulation: Wir arbeiten naturheilkundlich an der Basis. Das Ziel ist nicht, das Schwitzen zu „unterdrücken“, sondern das System so zu stärken und zu regulieren, dass es die Hitze gar nicht erst generieren muss.

Verantwortung als Schlüssel zur Freiheit

Ich sage es deutlich: Eine Veränderung Deiner Situation erfordert Deine Mitwirkung. Wir werden über Stellschrauben in Deinem Alltag sprechen müssen – über Schlafhygiene, Ernährung und den Umgang mit Belastungen.

Ich führe Dich durch diesen Prozess. Ich lasse Dich nicht im Ungefähren. Du bekommen von mir einen Plan, der medizinisch logisch und naturheilkundlich konsequent ist.

Die Wechseljahre sind eine Phase der Neuausrichtung. Lass uns dafür sorgen, dass Dir diese Zeit mit Energie und mit erholsamem Schlaf erlebst.

Buche dir jetzt dein unverbindliches Kennlerngespräch!

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Erfahrungsberichte Wechseljahre

Müdigkeit in den Wechseljahren

Viele Frauen sitzen mir gegenüber und sagen fast entschuldigend: Ich schlafe doch und trotzdem bin ich so müde!

Diese Müdigkeit fühlt sich anders an als früher. Sie ist nicht einfach Erschöpfung nach einem langen Tag, sie ist tiefer, zäher und verunsichert Frauen. Nicht selten entsteht daraus der Gedanke, dass mit einem selbst etwas nicht stimmt.

Genau an diesem Punkt möchte ich etwas klarstellen: Diese Müdigkeit ist kein persönliches Versagen, sie ist ein körperliches Signal.

Was sich im Körper in den Wechseljahren verändert

In den Wechseljahren stellt sich die innere Steuerung des Körpers um. Hormone, Nervensystem und Stoffwechsel greifen anders ineinander als früher. Viele Ausgleichsmechanismen, die lange selbstverständlich funktioniert haben, brauchen plötzlich mehr Zeit oder greifen nicht mehr zuverlässig.

Stresshormone wirken länger nach. Regeneration setzt verzögert ein. Das kann dazu führen, dass du im Bett liegst, dein Körper aber nicht wirklich Erholung findet. Oder dass du im Alltag funktionierst, dich innerlich allerdings dauerhaft angespannt fühlst.

Der Körper reagiert darauf nicht falsch. Er reagiert sinnvoll. Er spart Energie. Nicht aus Schwäche, sondern aus Schutz.

Warum mehr Disziplin oft das Gegenteil bewirkt

Ich erlebe häufig, dass Frauen versuchen, diese Müdigkeit mit noch mehr Einsatz auszugleichen. Sie machen weiter, reißen sich zusammen und stellen immer höhere Ansprüche an sich selbst.

Das Problem ist nicht der Wille. Das Problem ist die Richtung.

Der Körper braucht in dieser Phase keine zusätzlichen Reize. Er braucht Regulation. Wer Müdigkeit ignoriert, hält das System im Alarmzustand.
Wer sie ernst nimmt, schafft die Grundlage für Stabilität!

Müdigkeit ist ein Signal, kein Gegner

Erschöpfung zeigt, dass Belastung nicht mehr vollständig ausgeglichen wird. In den Wechseljahren kommen oft mehrere Faktoren zusammen, zum Beispiel:

🌿 anhaltender innerer oder äußerer Stress
🌿 unterbrochener oder oberflächlicher Schlaf
🌿 hohe Reizdichte im Alltag
🌿 Schwankungen im Blutzucker
🌿 stille entzündliche Prozesse

Diese Faktoren wirken nicht isoliert. Sie beeinflussen sich gegenseitig. Genau deshalb fühlt sich die Müdigkeit oft diffus an und lässt sich nicht an einem einzelnen Wert festmachen.

Ein erster Schritt, der wirklich entlastet

Bevor du versuchst, etwas zu verändern, lade ich dich zu einem anderen Schritt ein: Beobachtung statt Aktionismus.

Achte einige Tage bewusst darauf, wann deine Müdigkeit stärker wird. Nach stressigen Gesprächen, nach Terminen ohne Pause, nach innerem Druck oder nach langen Bildschirmzeiten?

Du musst nichts bewerten und nichts sofort lösen. Du sammelst Informationen. Allein das nimmt oft schon Druck aus dem System und bringt mehr Ruhe in den Kopf.

Eine kleine Übung, um zur Ruhe zu kommen

Diese Übung kannst du jederzeit machen. Sie dauert etwa drei Minuten.

Setz dich bequem hin. Beide Füße stehen fest auf dem Boden. Lege eine Hand auf den Bauch und eine auf den Brustkorb. Atme langsam durch die Nase ein und zähle innerlich bis vier. Atme durch den Mund aus und zähle bis sechs. Wiederhole das für etwa zehn Atemzüge.

Damit gibst du deinem Nervensystem ein klares Signal, einen Gang runterzuschalten. Nicht alles wird dadurch gelöst. Aber vieles wird spürbar leiser.

Mein Ziel ist nicht, schnelle Lösungen zu versprechen. Mein Ziel ist, Zusammenhänge zu erklären. Denn Verstehen entlastet und Entlastung ist oft der erste echte Schritt.

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Erfahrungsberichte

Warum Begleitung durch eine Heilpraktikerin Zeit braucht und warum genau darin die Stärke liegt

Viele Menschen kommen mit einer klaren Frage, mit einem Symptom oder bereits mit Diagnosen. Oft liegen viele Vorbefunde vor, aber alles zusammen zu fügen und eine Lösung der Problematik zu finden, hat noch nicht stattgefunden.

Trotzdem kommen einige auch mit der Erwartung, dass ein Termin reicht oder wir uns sonst ehr in großen Abständen sehen.
Ein Gespräch, eine Empfehlung, ein Impuls.

So funktioniert nachhaltige Gesundheit allerdingst nicht.

Was Begleitung wirklich bedeutet

Therapeutische Begleitung heißt, dass wir nicht nur reagieren.

Wir beobachten, ordnen ein und verbinden Informationen.

Symptome stehen selten für sich.Sie sind Teil eines größeren Zusammenhangs. Unser Körper ist eins und sollte auch als eine Einheit betrachtet werden. Dazu gehört auch, dass man hinterfragt, was auf seelischer und psychischer Ebene geschieht oder geschehen ist.

Diesen Zusammenhang zu erkennen, braucht Zeit, Wiederholung und Vertrauen.

Warum Termine am Anfang engmaschig sind

Viele Patientinnen wundern sich, warum wir uns zu Beginn häufiger sehen.
Der Grund ist einfach:
Veränderung braucht Unterstützung und dies gerade am Anfang.

Neue Routinen müssen sich einspielen, Reaktionen des Körpers wollen eingeordnet werden, Unsicherheiten dürfen angesprochen werden.

Begleitung heißt, dass du mit diesen Prozessen nicht allein bleibst. Ich bin auch zwischen den vereinbarten Terminen für Dich da! Denn meist ist genau dies er Zeitpunkt, zu dem Fragen auftreten oder vielleicht auch Probleme entstehen.

Der Unterschied zum schulmedizinischen Alltag

Im schulmedizinischen System sind Termine oft kurz. Dort geht es um Einordnung, um Ausschluss, um Entscheidungen und dies unter Zeitdruck. So gibt es das System leider vor.

In der naturheilkundlichen Begleitung arbeiten wir anders.
Wir nehmen uns Zeit, eine Stunde oder mehr.

Nicht, weil es langsamer ist, sondern weil es gründlicher ist. Wir gucken genau, welche Diagnosen Dich auf Deinem Lebensweg schon begleitet haben, wir gucken, wo es gerade zwickt, wir gucken, ob es einen Zusammenhang gibt.

Was viele unterschätzen

Therapie findet nicht nur im Termin  und somit in der Praxis statt.
Sie findet statt:
– im Alltag
– in Entscheidungen
– in Veränderungen, die manchmal unbequem sind

Begleitung heißt, dass diese Schritte gesehen und gehalten werden.

Nicht perfekt, aber kontinuierlich.

Zeit, Geld und Verantwortung

Zeit kostet. Und ja, Zeit kostet auch Geld.
Das offen auszusprechen ist mir wichtig.

Begleitende Therapie ist, wie Du jetzt weißt, keine schnelle Lösung.
Sie ist eine bewusste Entscheidung.

Für einen Weg zu Lebensveränderung.
Für Verantwortung für den eigenen Körper.
Für ein besseres Leben.

Für wen dieser Weg passt

Dieser Weg passt nicht für alle.

Er passt für Menschen, die bereit sind hinzuschauen.
Die Zeit investieren können und wollen.
Für Menschen, die bereit sind für eine Weile auch mal unangenehme Wege zu gehen, um dann zu sehen, dass es besser wird.
Und für Menschen die Tiefe suchen.

Genau für diese Menschen ist therapeutische Begleitung sinnvoll.

Ich begleite Dich Gern, melde dich gern für ein kostenloses Erstgespräch an!

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Erfahrungsberichte Ernährung Wechseljahre

Ernährung in den Wechseljahren

Wie du deinen Körper mit Essen wirklich unterstützen kannst

In den Wechseljahren arbeitet dein Körper auf mehreren Ebenen gleichzeitig.
Hormone verändern sich.
Der Stoffwechsel läuft anders.
Der Darm reagiert schneller.

Du merkst das an deiner Stimmung, deinem Schlaf, deiner Verdauung und oft auch an deinem Gewicht.
Ernährung ist in dieser Zeit kein Nebenthema.
Sie ist ein Baustein, mit dem du dir Ruhe, Kraft und Stabilität zurückholen kannst.

Was sich in den Wechseljahren verändert

Viele Frauen berichten mir ähnliches.
Früher konntest du vieles essen ohne groß darüber nachzudenken.
Heute spürst du mehr.

Du merkst zum Beispiel
💚 bestimmte Mahlzeiten machen dich müde oder unruhig
💚 dein Bauch reagiert schneller mit Blähungen oder Druck
💚 du hast schneller Heißhunger
💚 Gewicht lässt sich schwerer regulieren

Das hat Gründe!

Die Hormonlage verschiebt sich.
Östrogen und Progesteron sinken.
Sie waren jahrelang ein Schutz für Gefäße, Knochen, Nervensystem und auch für den Darm.
Wenn dieser Schutz weniger wird, reagiert dein Körper direkter auf das, was du isst.

Der Darm als Zentrale

Ein großer Teil deiner Botenstoffe für Stimmung und Wohlbefinden entsteht im Darm.
Wenn der Darm im Gleichgewicht ist, fühlt sich vieles leichter an.
Wenn er gereizt ist, merkst du das überall.

Typische Anzeichen für einen belasteten Darm sind
💚 Völlegefühl
💚 Blähungen
💚 wechselnde Verdauung
💚 diffuse Bauchschmerzen
💚 Müdigkeit nach dem Essen

Gerade in den Wechseljahren lohnt es sich den Darm freundlich zu behandeln.
Das bedeutet nicht, dass du perfekt essen musst.
Es bedeutet, dass du bewusster wählst, womit du dich und deine Darmbakterien fütterst.

Ballaststoffe als Futter für deine Darmbakterie

Dein Darm liebt Ballaststoffe.
Sie dienen deinen guten Darmbakterien als Nahrung.
Sie helfen den Stuhl zu regulieren.
Sie sorgen dafür, dass Zucker langsamer ins Blut geht.

Gute Quellen sind zum Beispiel
💚 Gemüse in allen Farben
💚 Hülsenfrüchte wie Linsen oder Kichererbsen, wenn du sie verträgst
💚 Haferflocken
💚 Nüsse und Saaten

In der Winterzeit kannst du dich gut an warmen Gemüsegerichten orientieren.
Kohl, Karotten, Pastinaken, Kürbis, Rote Bete, Lauch
all das sind Sorten, die dich nähren und gleichzeitig deine Darmflora unterstützen.

Gute Öle für Hormone, Darm und Nervensystem

Fett ist nicht der Feind.
Gute Fette sind in dieser Lebensphase wertvoll.

Sie helfen
💚 deine Schleimhäute zu unterstützen
💚 Entzündungen im Körper zu regulieren
💚 Nährstoffe besser aufzunehmen
💚 dein Nervensystem zu beruhigen

Wichtige Öle sind zum Beispiel
💚 Olivenöl
💚 Leinöl
💚 Walnussöl
💚 Hanföl

Gib sie kalt auf fertige Speisen oder nutze Olivenöl zum sanften Anbraten.
Wichtig ist Qualität!
Billige Öle aus unklaren Quellen würde ich in dieser Lebensphase eher meiden.

Regelmäßigkeit statt Dauerhunger

Viele Frauen in den Wechseljahren neigen dazu, Mahlzeiten auszulassen, um „Kalorien zu sparen“.
Das rächt sich oft!

Wenn du zu selten isst, kann es passieren, dass
💚 dein Blutzucker Achterbahn fährt
💚 du am Nachmittag oder Abend Heißhunger bekommst
💚 deine Stimmung starken Schwankungen unterliegt
💚 du schlechter schläfst

Regelmäßige, ausgewogene Mahlzeiten geben deinem System Halt.
Du musst keine Riesenportionen essen.
Aber dein Körper dankt dir, wenn er in regelmäßigen Abständen Nährstoffe bekommt.

Kleine Alltagsideen, die dich nicht überfordern

Du musst nicht von heute auf morgen alles umstellen.
Besser ist es, mit kleinen, machbaren Schritten anzufangen.

Zum Beispiel
💚 baue zu jeder warmen Mahlzeit eine Handvoll Gemüse mehr ein
💚 ergänze dein Essen um einen Löffel gutes Öl
💚 trinke über den Tag verteilt genügend Wasser oder Kräutertee
💚 achte auf eine warme Hauptmahlzeit, besonders an kalten Tagen

Und sehr wichtig:
iss in Ruhe, so oft du es einrichten kannst.
Nicht hastig im Stehen, nicht nebenbei am Bildschirm.
Dein Verdauungssystem arbeitet besser, wenn dein Nervensystem nicht im Alarmmodus ist.

Ein schnelles, winterliches Rezept

Hafer-Nuss-Plätzchen für Bauch und Nerven

Diese Plätzchen passen gut in die Vorweihnachtszeit
und sind eine deutlich freundlichere Variante als viele klassische Kekse.

Du brauchst für ein Blech

💚 120 g feine Haferflocken
💚 60 g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
💚 2 reife, zerdrückte Bananen
💚 2 Esslöffel Olivenöl oder geschmolzenes Kokosöl
💚 1 Teelöffel Zimt
💚 bei Wunsch etwas Vanille
💚 eine kleine Hand voll gehackte Walnüsse

Wenn du es etwas süßer magst, kannst du mit wenig Honig oder Dattelsirup arbeiten.
Auch hier gilt aus meiner Sicht: lieber wenig und bewusst.

So bereitest du sie zu

Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Haferflocken, Nüsse, Zimt und Walnüsse in einer Schüssel mischen.
Bananen zerdrücken, mit Öl und eventuell etwas Süße verrühren.
Beides zusammengeben und zu einem weichen Teig mischen.

Mit einem Löffel kleine Häufchen auf ein Backblech setzen und leicht flach drücken.

Etwa 15 bis 20 Minuten backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind.
Auf dem Blech auskühlen lassen.

Die Plätzchen sind weich, leicht süß, ballaststoffreich und enthalten gute Fette.
Sie eignen sich als kleine Begleitung zum Tee, nicht als Dauerknabberei.

Ein Wort zu Nahrungsergänzungen

Viele Frauen greifen in dieser Phase schnell zu Vitaminen und Mineralstoffen aus der Packung.
Es kann Situationen geben, in denen das sinnvoll ist.
Trotzdem würde ich nicht wahllos zu Präparaten greifen.

Es ist wichtig zu prüfen
💚 was dein Körper tatsächlich braucht
💚 wie deine Blutwerte aussehen
💚 welche Präparate eine gute Qualität haben

Das machen wir in der Praxis in Ruhe und mit Blick auf deine gesamte Situation.
Dann kannst du gezielt ergänzen, statt unkontrolliert einzunehmen, was gerade im Trend ist.

Was du dir mitnehmen darfst

Du musst deine Ernährung in den Wechseljahren nicht perfekt gestalten.
Es reicht, wenn du nach und nach mehr von dem einbaust, was dich stärkt.

Gutes Essen ist in dieser Zeit kein Luxus.
Es ist eine Form von Selbstfürsorge
💚für deinen Darm
💚für deine Hormone
💚für deine Nerven
💚für deinen Alltag.

Wenn du das Gefühl hast, dein Körper sendet dir gerade viele Signale und du weißt nicht, wo du anfangen sollst, schaue ich mir das mit dir gemeinsam an.
In deinem Tempo, mit einem Blick für das Ganze.

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Erfahrungsberichte Pflanzenheilkunde Wechseljahre

Zwischen PMS und Pause? Wie Mönchspfeffer Frauen in den Wechseljahren begleitet

Mönchspfeffer ist eine dieser Pflanzen, die Ordnung lieben. In der Natur wächst er wild und kräftig, seine kleinen dunkelvioletten Blüten tragen eine besondere Kraft in sich. Seit Jahrhunderten wird Mönchspfeffer in der Frauenheilkunde eingesetzt, gern, wenn der Zyklus aus dem Gleichgewicht geraten ist oder der Hormonspiegel zu schwanken beginnt.

Gerade in der frühen Phase der Wechseljahre, der sogenannten Prämenopause, kann Mönchspfeffer sehr hilfreich sein. Vielleicht spürst Du, dass Deine Periode unregelmäßig wird. Oder Du erlebst verstärkte Brustspannen, Stimmungsschwankungen oder ein Gefühl von innerer Unruhe, das nicht so recht greifbar ist. Oft liegt das an einer Hormonveränderung (vorübergehenden liegt eine Östrogendominanz vor, weil das Progesteron zurückgeht). Genau hier wirkt Mönchspfeffer regulierend.

Die Pflanze regt die Hirnanhangdrüse an und sorgt auf natürliche Weise dafür, dass die Hormonproduktion sanfter gesteuert wird. Das kann dabei helfen, den Zyklus zu stabilisieren, PMS-Symptome zu lindern oder einfach wieder mehr Ruhe ins körperliche Geschehen zu bringen.

Mönchspfeffer wird meist in Form von Tropfen, Tabletten oder Kapseln eingenommen. Die Wirkung entfaltet sich nicht sofort, sondern baut sich über mehrere Wochen langsam auf. Wichtig ist deshalb Geduld und das Wissen, dass Veränderung Zeit braucht.

In meiner Praxis begleite ich diesen Prozess, achtsam und liebevoll. Denn nicht jede Frau braucht dasselbe, und meistens zeigt sich erst im Gespräch, wo wirklich das Problem liegt.

Wenn Du das Gefühl hast, dass Dein Körper gerade seine Mitte sucht, dann begleite ich Dich gern auf diesem Weg.

Hier kannst Du ganz unkompliziert einen Termin vereinbaren. Ich freu mich auf Dich.

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Erfahrungsberichte Wechseljahre

Johanniskraut in den Wechseljahren

Johanniskraut ist eine Pflanze voller Licht. Sie speichert die Sonnenkraft des Sommers in ihren goldgelben Blüten und gibt sie in dunkleren Zeiten weiter. Gerade in den Wechseljahren ist das ein großes Geschenk, denn viele Frauen spüren neben körperlichen Veränderungen auch seelische Schwankungen. Manchmal ist die Stimmung gedämpft. Manchmal fehlt die innere Ruhe. Und manchmal weiß man selbst nicht genau, was gerade fehlt.

In solchen Phasen kann Johanniskraut eine sanfte, aber kraftvolle Unterstützung sein. Die Pflanze wirkt stimmungsaufhellend, beruhigend und stabilisierend. Sie greift nicht einfach in die Psyche ein, sondern begleitet den inneren Prozess. Studien zeigen, dass Johanniskraut bei leichten bis mittelstarken Verstimmungen genauso wirksam sein kann wie synthetische Medikamente – dabei aber deutlich sanfter im Umgang mit Körper und Seele.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Johanniskraut kann als Tee getrunken, als Frischpflanzensaft eingenommen oder in Form von Extraktpräparaten verwendet werden. Wichtig ist wie immer die Qualität – und auch die richtige Dosierung, denn Johanniskraut wirkt nicht über Nacht. Es entfaltet seine Kraft langsam, aber stetig. Und genau das ist oft das, was diese Zeit braucht.

Auch hier gilt: Nicht jede Frau reagiert gleich. In meiner Praxis in Kiel schauen wir gemeinsam, ob Johanniskraut für Dich das Passende ist oder ob eine andere Pflanze besser zu Dir und Deiner Lebenslage passt. Phytotherapie ist keine Pauschallösung. Sie ist individuell und lebendig. So wie Du.

Wenn Du das Gefühl hast, dass Deine Stimmung gerade nicht ganz bei Dir ist, dann nimm das ernst. Und vor allem: Nimm Dir Zeit.

Hier kannst Du ganz unkompliziert

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Erfahrungsberichte

Pflanzenkraft für neue Zeiten, eine kleine Reihe für die Reise durch die Wechseljahre

Die Wechseljahre sind eine Zeit des Wandels. Körperlich, seelisch und oft auch im ganzen Lebensgefühl. Viele Frauen spüren, dass sich etwas verändert, bevor sie es in Worte fassen können. Der Schlaf wird unruhiger. Die Stimmung schwankt. Der Körper reagiert anders als früher. Und manchmal fühlt sich alles gleichzeitig zu viel und zu wenig an.

In meiner Praxis erlebe ich oft, wie wohltuend es sein kann, in dieser Phase nicht nur Symptome zu bekämpfen, sondern sich selbst mit Freundlichkeit und Verständnis zu begegnen. Die Pflanzenheilkunde , auch Phytotherapie genannt, ist dafür eine wundervolle Begleiterin. Sie arbeitet nicht gegen den Körper, sondern mit ihm. Sanft, wirksam und immer im Rhythmus der Natur.

In den nächsten Wochen stelle ich hier im Blog eine Auswahl an Heilpflanzen vor, die sich in den Wechseljahren bewährt haben. Jede Pflanze hat ihren eigenen Charakter. Manche kühlen. Manche beruhigen. Andere stärken oder gleichen aus. Es geht nicht um ein Wundermittel, sondern um Möglichkeiten. Um Wissen, das trägt. Und um Wege, die Du selbst mitgestalten kannst.

Wenn Du Dich fragst, was Dir in dieser Zeit wirklich gut tut, bist Du hier genau richtig. Ich lade Dich ein, Dich mit mir gemeinsam auf eine kleine Reise durch die Pflanzenwelt zu begeben. Vielleicht findest Du darin etwas, das genau jetzt für Dich stimmt.

Wenn Du spürst, dass es Zeit ist, Deinem Körper zuzuhören und Deinen eigenen Weg durch deine Wechseljahre zu finden, dann melde Dich gerne für ein persönliches Gespräch.
Ich nehme mir Zeit für Dich – mit Ruhe, Erfahrung und einem offenen Ohr.

Du möchtest direkt loslegen?
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ich freu mich auf Dich!

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Erfahrungsberichte Wechseljahre

Wenn du schwitzt, obwohl keiner tanzt, und dein Kopf Drama macht wie in der Pubertät

Es gibt Tage, da steht man morgens auf und fühlt sich wie in einer ganz neuen Version von sich selbst. Die Temperatur spielt verrückt, das Herz klopft wie bei einem Liebesfilm, und irgendwo zwischen Reizbarkeit und Lachanfall fragt man sich: Was ist hier eigentlich los?

Willkommen im ganz normalen Chaos der hormonellen Veränderung!
Die Wechseljahre sind nicht nur eine körperliche Umstellung, sie sind auch eine emotionale Reise. Oft voller Fragen, manchmal frustrierend, manchmal erstaunlich ehrlich und mitunter sogar befreiend.

Viele Frauen erleben in dieser Zeit Symptome, die sie sich nicht erklären können. Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen, ein unruhiger Geist oder das Gefühl, plötzlich nicht mehr im eigenen Körper zu Hause zu sein.
Das ist keine Einbildung. Das ist Biologie, aber eben auch Biografie. Denn in dieser Lebensphase meldet sich nicht nur das Hormonsystem zu Wort.
Auch alte Themen, ungelöste Spannungen oder der Wunsch nach Veränderung werden spürbarer.

In meiner Praxis erlebe ich immer wieder, wie entlastend es sein kann, diese Phase nicht als Störung zu sehen, sondern als Einladung. Der Körper arbeitet nicht gegen dich. Er zeigt dir, dass sich etwas wandeln darf. Und manchmal beginnt diese Wandlung dort, wo wir uns wieder selbst zuhören. Ganz ohne Selbstoptimierung, ganz ohne Druck.

Mit natürlichen Methoden, sanften Impulsen und Raum für echte Gespräche begleite ich dich durch diese Übergangszeit.
Wir schauen gemeinsam, was dein Körper braucht, was deine Seele sagen möchte und wie du deinen Rhythmus wiederfindest.

Es ist nicht immer leicht, sich selbst neu zu begegnen. Aber manchmal ist genau das der Moment, in dem du beginnst, dich wirklich zu spüren.

Und ganz ehrlich: Wenn du schon nachts schweißgebadet aufwachst, dann wenigstens mit dem guten Gefühl, dass du dich auf deinem Weg nicht verloren hast!

Du möchtest spüren, wie es leichter gehen kann?
Dann lass uns ganz unverbindlich ins Gespräch kommen. Ich freue mich auf dich!

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Erfahrungsberichte

Nächte voller Gedanken? Vielleicht sprechen deine Hormone

Kennst du das? Du wachst immer wieder zwischen 2 und 4 Uhr auf. Dein Herz klopft schneller, Gedanken kreisen, dein Körper ist unruhig.

Oder du findest einfach nicht in den Schlaf – obwohl du müde bist?

Solche Schlafprobleme sind mehr als nur „Stress“ oder ein „schlechter Tag“ – sie können ein feiner Hinweis deines Körpers sein:

Deine Hormone sprechen mit dir!

Was steckt hinter den nächtlichen Unruhen?

Unser Schlaf wird wesentlich von zwei Schlüsselhormonen beeinflusst:

  • Melatonin, das „Schlafhormon“, hilft uns, müde zu werden und tief zu ruhen. Es wird vor allem bei Dunkelheit gebildet.
  • Cortisol, das „Wachmacher-Hormon“, steigt am Morgen an – aber: Wenn es abends oder nachts zu hoch ist, hält es uns wach oder lässt uns frühzeitig aufwachen.

Doch auch weibliche Hormone wie Progesteron und Östrogen spielen eine wichtige Rolle:
– Progesteron wirkt beruhigend auf das Nervensystem. Ein Mangel – etwa in der zweiten Zyklushälfte oder in den Wechseljahren – kann zu innerer Unruhe führen.
– Östrogenschwankungen (z. B. bei PMS oder in den Wechseljahren) begünstigen Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen.

Diese Zeichen können auf hormonell bedingte Schlafprobleme hinweisen:

  • Einschlafschwierigkeiten trotz Müdigkeit
  • Nächtliches Aufwachen, oft zwischen 2 und 4 Uhr
  • Hitzewallungen oder nächtliches Schwitzen
  • Herzklopfen, Unruhe oder diffuse Ängste in der Nacht
  • Morgendliche Erschöpfung trotz durchgeschlafener Stunden

Dies kannst du selber tun:

Die gute Nachricht: Dein Körper ist weise – und er sucht immer nach Balance. Mit sanften Impulsen aus der Naturheilkunde kann er wieder in seinen natürlichen Rhythmus finden.

Pflanzliche Helferinnen wie Passionsblume, Melisse oder Lavendel beruhigen sanft das Nervensystem.
Atemübungen oder ein warmer Leberwickel vor dem Schlafengehen helfen, den Cortisolspiegel zu senken.
Eine lichtarme Umgebung & ein regelmäßiger Schlafrhythmus fördern die Melatoninbildung.

Ich sehe Schlafprobleme nicht isoliert – sondern als wertvolle Hinweise deines Körpers auf ein hormonelles Ungleichgewicht.
Ob du dich im Zyklus befindest, in den Wechseljahren bist oder „einfach nur erschöpft“ – wir finden gemeinsam heraus, was dir gut tut.

Du darfst wieder tief schlafen. Und dich morgens erholt und klar fühlen.

Vereinbare einen Termin für ein liebevolles, persönliches Gespräch – online oder vor Ort.

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Erfahrungsberichte

Heilpflanzen für deine Hormone – sanfte Helferinnen im Alltag

In einer Welt, die oft laut und fordernd ist, wirken Heilpflanzen wie stille Verbündete – sie sprechen die Sprache deines Körpers, ohne ihn zu überfordern. Gerade in Zeiten hormoneller Umstellungen, wie vor der Menstruation oder in den Wechseljahren, können sie dir auf natürliche Weise Halt geben.

Hier stelle ich dir die bekanntesten Pflanzengefährtinnen vor, die dich durch deinen Zyklus begleiten können:

🌿 Frauenmantel – die sanft Ausgleichende

Ein Klassiker der Frauenheilkunde. Frauenmantel stärkt das Gewebe im Beckenraum und harmonisiert den Hormonhaushalt, besonders bei unregelmäßigen oder schmerzhaften Zyklen.
Anwendung: Als Tee oder Tinktur, z. B. in der zweiten Zyklushälfte.

🌼 Schafgarbe – die Klärende

Sie hilft bei Unterleibsbeschwerden, löst Verspannungen und reguliert die Durchblutung. Schafgarbe ist auch bekannt für ihre blutreinigende und entzündungshemmende Wirkung.
Anwendung: Tee, Sitzbad oder Bauchwickel bei Menstruationskrämpfen.

🌸 Mönchspfeffer – die Balancierende

Besonders bei PMS, Brustspannen oder Zyklusunregelmäßigkeiten ist Mönchspfeffer hilfreich. Er wirkt regulierend auf den Progesteronspiegel und unterstützt einen gesunden Zyklusverlauf.
Anwendung: Tinktur oder Kapseln – über mehrere Wochen.

Diese Pflanzen schenken dir Kraft, wenn du dich hormonell aus dem Gleichgewicht fühlst – egal ob du gerade in der Pubertät, im Zykluschaos oder in den Wechseljahren steckst. Sie erinnern dich an deinen natürlichen Rhythmus.

Wichtig ist aber, dass nicht jede Pflanze zu jeder Frau passt. Es bedarf einer genauen Analyse Deiner Probleme, Vorerkrankungen etc.

Daher solltest Du diesen Weg nicht allein gehen!

Ich begleite dich gern – mit ganzheitlicher Frauenheilkunde, Empathie und Erfahrung.

Vereinbare hier dein unverbindliches Kennenlerngespräch: